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Symposion: UnSichtbar. Interdisziplinäre Stimmen zu Vulnerabilität, Vulneranz und Menschenrechte

Das Symposium wird veranstaltet unter der Federführung von Prof. Hildegund Keul und Prof. Michelle Becka für die Katholische Theologie der Uni Würzburg in Kooperation mit der Domschule Würzburg . Es findet vom 4.-6. Oktober 2020 im Burkardushaus in Würzburg zum Thema "UnSichtbar. Interdisziplinäre Stimmen zu Vulnerabilität, Vulneranz und Menschenrechten" statt. Anmeldung ist bis zum 1. September 2020 möglich. Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen
 
Aus dem Einladungstext: "Die Corona-Pandemie fördert zutage, wie dringend die Erforschung der Vulnerabilität (Verwundbarkeit) in Wechselwirkung mit der menschlichen Vulneranz (Verletzungsmacht) ist. Über die Verwundbarkeit wird dieser Tage viel gesprochen. Aber jene Vulneranz, die die Menschenrechte antastet, bleibt vielerorts unsichtbar. Aus Gründen von Schutz und Sicherheit werden Flüchtlingslager abgeriegelt, so dass dort die Lebensmittelknappheit genauso steigt wie die Infektionsgefahr, der Ausbruch interpersoneller Gewalt genauso wie die Gefahr sexueller Übergriffe. (...) Wie in einem Brennglas zeigt sich hier, was die Forschung auch andernorts vor eine Herausforderung stellt: die Menschenrechte sind erneut zu einem verletzten und verletzbaren Gut geworden. Die katholische Kirche, Schulen und Sportvereine tun sich schwer mit der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs. Wer finanziell arm ist, wird auch in Deutschland von einer Pandemie umso härter getroffen. Gleichgeschlechtlich liebende Menschen werden in sozialen Medien unwürdig attackiert und auf den Straßen angegriffen. Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeit."

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