Aktuelles

Frauen in kirchlichen Ämtern. Reformbewegungen in der Ökumene

herausgegeben von:
Margit Eckholt, Universität Osnabrück
Ulrike Link-Wieczorek, Universität Oldenburg
Dorothea Sattler, Universität Münster
Andrea Strübind, Universität Oldenburg

1. Auflage 2018, Verlag Herder

Der Band beleuchtet in ökumenischer Perspektive die Argumente für die Teilhabe von Frauen an allen kirchlichen Ämtern und Diensten, ohne die es keinen Weg zur sichtbaren Einheit der Kirchen geben wird. Besonders auch angesichts von Leidensgeschichten, die in der katholischen Kirche mit dem kategorischen Ausschluss von den ordinierten Ämtern gegeben ist, befasst der Band sich mit den vielfältigen Aspekten der Ämterfrage. Dabei werden bibeltheologische, traditionsgeschichtliche, soziologische und praktisch-theologische Fragen erörtert.

Die Publikation dokumentiert den ökumenischen Kongress, der 2017 in Osnabrück stattfand, sowie die vom Kongress verabschiedeten "Osnabrücker Thesen". Zudem dokumentiert er den Brief von Kardinal Luis Ladaria zur Frage der Frauenordination sowie die Stellungnahme von Dorothea Sattler.

Virginia R. Azcuy, Margit Eckholt (Hg.), Friedens-Räume. Interkulturelle Friedenstheologie in feministisch-befreiungstheologischen Perspektiven

1.  Auflage 2018, Verlag Grünewald

Die gegenwärtigen Zeiten sind in allen Weltregionen geprägt von Gewalt, (Bürger-)Krieg, Terrorismus und verschiedensten Ausgrenzungen aufgrund von Geschlecht, sozialer, religiöser oder ethischer Zugehörigkeit. In einigen Regionen wie in Mittelamerika oder Kolumbien wirkt offen oder verdeckt die Zeit der Bürgerkriege nach. Gewalt in Form von Kriminalität, Drogenkriegen und der darin involvierten Mara (der Jugendbanden) und vor allem Gewalt gegen Frauen stellen eine wachsende Bedrohung dar. Die Unsicherheit und Verwundbarkeit des Lebens drückt sich zudem in den steigenden Zahlen der Morde aus; die Feminizide, die Ermordung vor allem jüngerer Frauen, rücken verstärkt in das Bewusstsein der Öffent­lichkeit, in Ländern wie Argentinien und Peru sind Märsche gegen die Gewalt gegen Frauen unter dem Stichwort „Ni una menos“ – „Keine mehr“ – organisiert worden. Friede ist zunehmend fragil.

Angesichts dieser Herausforderungen stellt dieses Buch die Frage nach dem fragilen Frieden ins Zentrum. Die Autorinnen legen Spuren aus für eine Friedenstheologie in feministisch-befreiungstheologischer und interkultureller Perspektive und Grundlagen für eine neue Präsenz des Christlichen im öffentlichen Raum – im Dienst eines „guten Lebens“ für alle, der Menschenrechte und interkultureller Friedensarbeit.

Die Publikation ist eine Frucht des Kongresses „Räume des Friedens – Zeichen unserer Zeit und biographische Zugänge aus Frauenperspektive“ vom 28.-31.3.2016 an der Katholisch-theologischen Fakultät der Pontificia Universidad Católica in Buenos Aires/Argentinien, der im Rahmen des Projektes „Friedens-Raum-Theologie“: Erarbeitung von Perspektiven einer interkulturellen öffentlichen Theologie, mit Fokus „Friedensbildung aus Frauenperspektive“ von der DFG gefördert wurde. Sie veröffentlicht erstmals die Beiträge junger lateinamerikanischer Theologinnen aus verschiedenen Kontexten Lateinamerikas zum Thema Friedenstheologie in deutscher Sprache.

Margit Eckholt (Hg.), Gender Studieren. Lernprozess für Theologie und Kirche

1.  Auflage 2017, Verlag Grünewald

Das vorliegende Buch „Gender studieren – Lernprozess für Theologie und Kirche“ ist eine Einladung zu einer fundierten Auseinandersetzung mit dem Gender-Begriff aus Perspektive katholischer Theologie und unterschiedlicher kirchlicher Praxisfelder.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert: es geht um Begriffsklärungen und aktuelle Heraus­forde­rungen, um Grundfragen theologischer Anthropologie, um pastorale Handlungsfelder und Perspektiven sowie um internationale Perspektiven.

Im Umfeld der Familiensynode ist immer wieder der Begriff Gender gefallen. Rechte politische und kirchliche Kreise bringen ihn mit der Auflösung klassischer Familienmodelle und traditioneller Männer- und Frauenrollen zusammen. Begriff und Anliegen werden hier pauschal unter Verdacht gestellt, ohne sie jedoch genauer zu klären.

Ziel dieses Buches ist es, aus unterschiedlichen theologischen und pastoralen Perspektiven sowie über einen Blick in den internationalen Kontext zu einer sachlichen und konstruktiven Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Geschlechterverhältnisses und der Geschlechtergerechtigkeit für Kirche und Theologie beizutragen.

 

Das Buch zum Hohenheimer Theologinnentreffen 2015 ist erschienen.

Angela Kaupp (Hg.) unter Mitarbeit von Andrea Spans, Raumkonzepte in der Theologie. Interdisziplinäre und interkulturelle Zugänge

Eckholt, Margit, Glauben mit Maria. Die "Frau aus dem Volk" als Schlüsselfigur der Spiritualität. 2015, Tyrolia Verlag, Innsbruck.

 

Redemann, Janine, Wie frei ist der Mensch? Eine konstruktive Sicht auf die moderne Hirnforschung aus moraltheologischer Perspektive. 2015, Münster, Promotionsschrift.

Buch: "Aggiornamento heute"

flyer aggiornamento heute.pdf (120,3 KiB)

Publikationen

Es wäre gut, wenn die Publikationen nach folgendem Raster aufgenommen werden und so auch auffindbar sind:

  • Autorinnenname, Vorname
  • Titel der Publikation
  • Erscheinungsjahr
  • Erscheinungsort
  • Preis

Monographie oder Aufsatz:

  • Name
  • Vorname
  • Thema
  • Herausgeberin
  • Titel
  • Erscheinungsort
  • Erscheinungsdatum
  • Verlag
  • Seitenzahlen
  • Schwerpunkt (Kurzinhaltsangabe)
  • Promotionsschrift, Habilitationsschrift (anzukreuzen)
  • Stichworte, die die Autorin vergibt und nach denen die Publikation auf der Website gefunden werden kann (möglich von einem bis zu 6 Stichworten).

Außerdem können Sie einen Werbeflyer im pdf-Format an die Geschäftsführung zusenden, der dann auf der Homepage zum downloaden bereitgestellt werden kann.